Anglercamp
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15.Mai 2014

letzte Woche habe ich meinen Gästen Gotthard, Reinhold und Ralf die schönsten und erfolgreichsten Meerforellenstunden diese Jahr erlebt. Ab besten Tag landete ich mit Gotthard in meinem Boot 30 Meerforellen und 6 Äschen ausser den 6 größten durften natürlich alle zurück in ihr kaltes Nass . Die Felchen hatten sich leider schon verabschiedet. Bilder folgen!! 

 

20. April 2014

 

 Nun wird es wieder Zeit. Die letzten vier Wochen waren nur gut insgesamt konnte unser Angeltrio in 12, teilweise noch sehr kalten (-3 bis +5 Grad) Angeltagen, 52 Meerforellen und 67 Felchen fangen. Die Felchen waren mit 300-1200 gr ein willkommener Beifang wen wir mit Maden oder Wurm den Forellen nachstellten, die Meerforellen hatten mit 0,6 und 4,5 Kg die normale Größe. Die Größte habe ich gestern nach einem schönen 10 minunten Drill verloren, ich wollte für einen Nachbarn mit leichtem Gerät einige Felchen fangen als der gut 85-90 cm lange Fisch meinen Wurm am 10er Hacken mit 15er Vorfach als Abendmahl zu sich nahm. Der schöne Drill endete nach einem plötzlichen Richtungswechsel des Fisches im Ankerseil unseres zweiten Bootes wo er sich des lästigen Hakens entledigen konnte. Bilder oben.

 

 

10. März 2014

Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, euch wenigstens monatlich auf dem Laufenden zu halten und daher beginne ich auch schon heute gleich nach meinem ersten fischen.

Die Angelsaison begann in diesem Jahr aufgrund der ungewöhnlich milden Temperaturen schon Anfang März und der erste Angeltrip mit der Spinnrute brachte gleich 4 herrliche Meerforellen von 1,1- 4,2 Kg. Ich freue mich schon auf nächste Woche, wenn ich den zweiten Versuch starte, dann auch mit Fliegenrute.

Euer Uwe 

 

 

Die Saison 2013.

Vorweg, der größte Fisch wog 19,1 Kg gefolgt von 11 Fischen um 18 Kg die ganz Großen kamen dieses Jahr leider nicht. Unser Durchschnittsgewicht lag bei 11,7 Kg und über die Saison hinweg konnten wir pro Angeltag im Schnitt 2-3 Lachse landen, die größtenteils alle zurückgesetzt wurden. Erfreulich waren die Beifänge von 6 Meerforellen zwischen 6 und 9 Kg. Den Jahresabschluss und zugleich mein Weihnachtsgeschenk machte ich mir selbst am 23 Dez. mit zwei Meerforellen von 2,9 und 4,7 Kg.   Prost Neu Jahr!  Euer Uwe

 

 

 

Huljen 15.8.2013


Das Jahr läuft wieder mal fantastisch, die 20kg Fische blieben in diesem Jahr bis auf eine Ausnahme aus doch unser Camp liegt bei den Lachsen mit einem 19,1 Kg Fisch auf Platz 2 und bei den Meerforellen mit 8,49 kg auf Platz eins. Die Meerforellen steigen in diesem Jahr ungewöhnlich früh bei einem ab fischen letzte Woch waren 50% der Fische schon Meerforellen ich glaube wir werden schon im Oktober eine herrliche Meerforellenfischerei erleben können. Schaut euch einfach die Bilder von diesem Jahr an.  

Euer Uwe

 


Juli 2011

 

Die Lachssaison begann so richtig im Juli und ist wieder mal der Hammer. Am besten Tag im Juli, drillte ich nicht weniger als 7 Großlachse - der "Kleinste" brachte immerhin noch 14 kg auf die Waage. Der Größte ging leider nach einem atemberaubenden 45 minütigen Drill nur 5 cm vor dem Kescher verloren. Was bleibt ist die Gewissheit, wieder mal einen über 30 kg schweren Lachsgiganten gedrillt zu haben und ich freue mich schon heute auf unser nächstes Zusammentreffen.

Euer Uwe Lehrer

 

Oktober 2011

 

Am Morgen des 9. Oktober fuhr ich mit meinem Boot an die Unterseite einer kleinen Insel, die mitten in meinem Lieblingsfluss liegt. Zwei Fliegenfischer versuchten es von der Insel aus auf Meerforellen, zwei weitere Fischer fischten mit ihren Spinnern vom Boot aus. Nach einer kurzen Begrüßung wusste ich, dass sie schon seit zwei Stunden vergeblich versucht hatten, einen Fisch zum Anbiss zu bewegen. "Ein schlechter Tag", meinten sie,  zu viel und zu schnelles Wasser. Ich ließ mich nicht entmutigen, denn drei Tage zuvor hatten wir dieselben Bedingungen. Ich konnte zusammen mit meinen Kunden gleich 4 Fische zwischen 24 und 32 Pfund landen. Ich ankerte mein Boot in der Flussmitte und beschloss erstmal das Gewässer bei einem Becher heißen Kaffee zu beobachten. Nach einer Weile konnte ich einige steigende Fische nicht weit von meinem Boot ausmachen. Ich montierte meine "Spinnfluga",  mit einer weiß-pinken Fliege und warf etwa 5 Meter oberhalb der Ringe ins Wasser. Die Fliege legte nicht mal einen Meter zurück, als der erste Biss kam. Nach einem kurzen Drill konnte ich eine schöne etwa 3 kg schwere Meerforelle landen. Zweiter Wurf, gleiche Stelle, Biss! Doch dieser Fisch hatte etwas dagegen auch nur in die Nähe des Bootes zu kommen. In der ersten Flucht schwamm er den Fluss aufwärts und ich wusste, bei dieser Strömung konnte er dieses Tempo nicht lange halten. Nach etwa 100 Meter bemerkte er seinen Fehler und schwamm genau zur anderen Flussseite, stand jedoch immer noch vor dem Boot, entgegen der Strömung und entgegen meinem Zug. Nach etwa 30 Minuten konnte ich einen schönen 34 pfündigen Lachs landen. Dritter Wurf, dieselbe Stelle. Ich konnte es kaum glauben, wieder nur zwei Meter, bis der Anbiss kam und mein Anschlag wurde vom Fisch sofort mit einer weiteren rasante Flucht flussaufwärts pariert. Es kommt einem vor, als hätte man einen D-Zug gehakt, doch diesmal stoppte der Fisch nach 150 Metern und rührte sich nicht mehr von der Stelle. Stellt euch vor, ein Fisch zieht 150 Meter Schnur entgegen der gewaltigen Strömung und bleibt dann einfach stehen. Er war zweifelsohne groß und stark. Ihm flussaufwärts zu folgen kam bei dieser Strömung und alleine im Boot nicht in Frage. Zu groß war das Risiko von der Strömung noch weiter abgetrieben zu werden und die letzten Meter Schnur noch einzubüßen. Schon oft hatten wir große Fisch auf diese Weise verloren. So wartete ich geduldig, bis seine Kraft nachließ und er immer noch gegen die Strömung und gegen mich kämpfend langsam zum Boot kam. Es verging weit über eine halbe Stunde, als ich endlich einen 40 pfündigen, rotbraunen Milchner mit Leichhaken im Kescher über die Bordwand ziehen konnte. Meine Schnur war vollständig zerfetzt und bevor ich weiterfischen konnte, musste ich meine Montage zuerst neu aufbauen. In den nächsten drei Stunden verlor ich 11 Fische im Drill. Erschöpft machte ich eine Pause, dabei sah ich einen weiteren großen Fisch steigen. Trotz schmerzender Arme wollte ich es nochmal versuchen und beim dritten Wurf bekam ich einen Hänger. Ich dachte, es sei einer der zahlreichen Bäume, die im Fluss liegen. Ziehen nützte nichts, einige harte Schläge mit der Rute und der Baum löste sich und trieb stromabwärts. Nichts hätte mich in diesem Moment glauben lassen, dass etwas anderes als ein Baum am anderen Ende der Schnur war. Um nicht zu viel Schnur einzubüßen, drehte ich die Bremse voll zu in der Erwartung, dass das 28er Vorfach vor der 34er Hauptschur jeden Moment reißt. Doch statt zu reißen, bewegte sich die Schnur auf einmal Richtung Flussmitte und ich konnte nun auch plötzlich leichte Bewegung in der Rute spüren. Es schien unmöglich, aber es war ein Fisch. Wenn es sich auch absolut untypisch für einen Lachs verhielt, da die einen Anhieb normal immer mit einer rasanten Flucht quittieren. Es war mir sofort klar, dieser Fisch ist anders und vor allem groß, ganz groß. Langsam nahm er Fahrt auf und schon ahnend, dass mir die 240 Meter nicht reichen würden, ging ich zur Bootsspitze. In der Zwischenzeit wurde der Fisch immer schneller. Als ich die letzten Meter von der Rolle fliegen sah, konnte ich gerade noch den Anker einholen. Keinen Meter Schnur mehr auf der Rolle, zog mich nun der Fisch flussabwärts. Nach fünfhundert Metern dann der Schock, der Fisch hatte sich festgesetzt. In der starken Strömung gelang es mir nur mit Mühe, die Stelle zu erreichen, wo der Fisch sich verfangen hatte. Mit viel Geduld schaffte ich es, ihn wieder frei zu bekommen, was der Fisch jedoch nur zum Anlass nahm, sofort wieder das Weite zu suchen. Ich musste ihm weitere 500 Meter flussabwärts folgen, bevor er sich erneut festsetzte. Diesmal hatte ich jedoch mehr Glück und der Fisch war sofort wieder frei, als ich an der Stelle vorbeitrieb. Eine weitere lange Flucht wollte ich nicht riskieren, zu viele Fische hatten wir schon nach über

30 Minuten Drill verloren und ich war nun schon 45 Minuten mit dem Fisch unterwegs. Ich verschärfte nochmals den Drill. Ich nützte jedes Gramm, das mein 28er Vorfach hergab. Total verschwitzt und abgekämpft konnte ich letztendlich ein Lachsgiganten von über 58 Pfund ins Boot hieven. Es war der größte Lachs, der je mit der Spinnfluga gefangen wurde. Es war wieder mal ein magischer Tag, da sich herausstellte, dass keiner der zahlreichen anderen Angler, die sich in der Zwischenzeit um meinen Lachs versammelt hatten, auch nur einen Biss hatten.  

 



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